Was hat Abnehmen mit Hunger und Sättigung zu tun?
Um ein Sättigungsgefühl zu erreichen, muss eine Magendehnung hervorgerufen werden. Nur so kann man erfolgreich Abnehmen. Das Trinken eines Glases kohlensäurereichen Mineralwassers vor dem Essen hilft bei der Sättigungsstimulation. Das Sättigungsgefühl setzt erst nach 10 bis 20 Minuten nach dem Beginn einer Mahlzeit ein.
Das bedeutet, die Kontrolle, ob man bereits satt ist, erfolgt zeitversetzt. Daher ist langsames Essen wichtig.
Säuglinge haben ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl. Doch schon im Kleinkindalter bekommt Essen eine andere, zusätzliche Bedeutung. Es wird häufig zur Belohnung, zum Trost oder zur Beschäftigung eingesetzt. Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, weshalb der Körper des Erwachsenen mehr und mehr die Fähigkeit verliert, zwischen Hungergefühl und Appetit zu unterscheiden. Die Folge: Wir essen zu reichlich, zu schnell und über den Hunger hinaus. Wollen wir aber diesen Mechanismus wieder schulen, müssen wir uns bewusst satt essen! Hunger wird durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel bedingt. Blutzuckerspitzen, die durch Verzehr von Zucker und zuckerhaltigen Lebensmitteln und deren schnelle Aufnahme
ins Blut hervorgerufen werden, führen zu einer übermäßigen Insulinausschüttung. Dieses
Übermaß an Insulin, das sozusagen gar nicht gebraucht wird, löst aufgrund seiner Regulationswirkung
einen fallenden Blutzuckerspiegel und bald wieder Hunger aus! Darüber hinaus hemmt Insulin den Fettabbau. Aus diesem Grund sind komplexe ballaststoffreiche Kohlenhydrate (= Polysaccharide z.B. Stärke) in Vollkorn-(VK)produkten, VK-Nudeln, VK-Reis oder Pellkartoffeln besser geeignet, um plötzliche Hungergefühle zu vermeiden. Sie sind den einfachen Kohlenhydraten (Süßigkeiten, Süßspeisen, Haushaltszucker, Limonaden) vorzuziehen. Hier habe ich noch einen Tips zum Wasserspender für euch.