Hauptaufgabe der Fette
Die Fette sind Träger essentieller Fettsäuren, die nicht im Körper selbst hergestellt werden können, die der Körper jedoch zum Aufbau und zur Erhaltung der Körpersubstanz benötigt. Ihre notwendige Menge macht etwa
6—8 Gramm täglich aus. Angereichert sind diese essentiellen Fettsäuren zum Beispiel im Weizenkeimöl, das mit dem Vollkorngetreide zugeführt werden könnte, aber auch getrennt gekauft werden kann und gerade auch Sportlern oft der Nahrung beigefügt wird. Weiterhin werden die Fette zur Lösung und zum Transport der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K benötigt, die also ohne gleichzeitige Zufuhr von Fett nicht resorbiert, beziehungsweise im Blut transportiert werden können.
So hat es beispielsweise keinen Wert, Karotten zwischen den Mahlzeiten ohne gleichzeitige Zufuhr von Fett zu essen, da das in den Karotten enthaltene Vitamin A ohne gleichzeitige Zufuhr von Fett nicht aufgenommen und transportiert werden könnte. Weiterhin sind Fette wichtig als Energieträger. Die in der gleichen Menge Fett enthaltene Energie ist doppelt so groß wie die in derselben Menge Kohlehydraten beziehungsweise Eiweiß enthaltene Energie. Fette haben einen hohen Sättigungswert, weshalb in Gasthäusern und Kantinen gerne Öl und Fett bei der Zubereitung der Speisen verwendet werden. Als Folgen einer zu hohen Fettzufuhr haben ein Anstieg des Körpergewichts, das heißt die Gewichtszunahme und ein Eiweißmangel bzw. Kohlehydratmangel zu gelten. Alle drei Hauptenergieträger, Kohlehydrate, Fette und Eiweiß müssen dem Körper zugeführt werden. Eine einseitige Ernährung in dieser Hinsicht
kann nie von Vorteil sein.